Wintersaison 2025–2026: Hohes Einsatzaufkommen beansprucht das Walliser Rettungssystem
Zwischen dem 25. Dezember 2025 und dem 12. April 2026 wurde das Walliser Rettungswesen stark beansprucht. Die detaillierte Analyse der Topsaison im Winter unterstreicht die Notwendigkeit einer reibungslosen Koordination sämtlicher Rettungsmittel zentral über die Sanitätsnotrufzentrale 144 sowie die Bedeutung des ergänzenden Milizsystems.
Während der Wintermonate wurde das Walliser Rettungsdispositiv aufgrund der hohen touristischen Frequenz und der alpinen Aktivitäten stark gefordert.
Der Vergleich der Interventionszahlen mit der Periode vom 25. Dezember bis 12. April des Vorjahres bestätigt die hohe Beanspruchung der professionellen Rettungsmittel und zeigt eine Steigerung des Gesamteinsatzvolumens von rund 18 %:
- 6’993 Einsätze der Ambulanzen, gegenüber 5’503
- 1’926 Einsätze der Rettungshelikopter, gegenüber 2’071
- 356 dringende interhospitale Verlegungen per Ambulanz, gegenüber 262
- 99 dringende interhospitale Verlegungen per Helikopter, gegenüber 74
Ergänzend zu den Rettungsmitteln des Profi-Dispositivs leisteten die Angehörigen des Milizsystems einen wesentlichen Beitrag zur schnellen Hilfe vor Ort.
Neben den First Respondern, die bei medizinischen Notfällen bis zum Eintreffen der Rettungskräfte die erste grundlegende Versorgung sicherstellen, standen auch Rettungsspezialisten für Einsätze in anspruchsvollem Gelände bereit. In der vergangenen Wintersaison wurden in diesem Bereich folgende Aufgebote verzeichnet:
- 1’736 aufgebotene First Responder
- 464 aufgebotene Rettungsspezialisten
Dieses hohe Einsatzvolumen erfordert eine präzise und effiziente Koordination zwischen der Sanitätsnotrufzentrale 144, den Ambulanzdiensten, den Helikopterbesatzungen sowie den Milizkräften.
Die reibungslose Zusammenarbeit zwischen den professionellen Rettungsdiensten und den Einsatzkräften des Milizsystems erweist sich als zentrale operative Voraussetzung, um jederzeit eine flächendeckende medizinische Notfallversorgung für die Walliser Bevölkerung sowie für Feriengäste sicherzustellen.
«Wir wurden in der vergangenen Saison stark gefordert. Doch gerade in solchen Spitzenzeiten zeigt sich die Stärke unseres Dispositivs: Dank der zentralen Koordination sämtlicher Rettungsmittel über die Sanitätsnotrufzentrale 144 und dem grossen Einsatz unserer Profi- und Milizkräfte konnten wir die Notfallversorgung trotz des hohen Volumens jederzeit in gewohnt hoher Qualität aufrechterhalten», so der Direktor der KWRO.
Die Kantonale Walliser Rettungsorganisation (KWRO) dankt allen beteiligten Einsatzkräften für ihr kontinuierliches Engagement.
Für weitere Informationen, wenden Sie sich bitte an die Kommunikationsabteilung der KWRO unter der E-Mail-Adresse oder telefonisch unter 027 603 62 60.
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